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Geschichtliches

 

Traditionell war ein Muff (abgeleitet von lat. muffula für Pelzhandschuh) ein röhrenförmig zusammengenähtes Stück Pelz oder Strick, in das die Hände von beiden Seiten hineingesteckt werden, um sie warm zu halten.


Er wurde früher vor allem von vornehmen Damen im Winter statt Handschuhen benutzt.
Die erste Erwähnung eines Muffs geht auf das Jahr 1590 in einem venezianischen Trachtenbuch zurück. Im 17. Jahrhundert war er in Deutschland und Frankreich bei den höheren Ständen populär und wurde von beiden Geschlechtern gleichermaßen getragen. Im 19. Jahrhundert wurde der Muff zu einem reinen Damen-Accessoire. Anfang des 20. Jahrhunderts war er ein „must have“ für die weibliche Wintergarderobe, in den Hollywood-Filmen der 30er und 40er Jahre ist er häufig – meist in Verbindung mit eleganten Hüten - zu sehen.


Danach verschwand der Muff in der Versenkung. Einige kennen dieses Accessoire noch als Erbstück, doch seit einiger Zeit feiert er auch wieder ein Comeback. Und jetzt bekommt der „Muff“ durch Muffsausen ein neues Gesicht!Quelle (z.T.): Wikipedia